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Energiestadt EnBW-EnyCity
EnBW AG entwickelt Energiestadt der Zukunft

Hocheffiziente Kraftwerke, Brennstoffzellen oder erneuerbare Energien: Wenn es um technologische Lösungen für den Energiemix der Zukunft geht, sind deutsche Unternehmen international führend. Das Projekt EnyCity, entwickelt von der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, bündelt mit der Vision von der Energiestadt der Zukunft deutsches Know-how für den Einsatz von Energie- und Gebäudetechnik und eröffnet neue Exportchancen für Zukunftstechnologien, „made in Germany“.

Deutsche Spitzentechnologien zur Energiegewinnung und -nutzung verkaufen sich seit langem erfolgreich auf dem internationalen Markt. Rund fünf Prozent des Gesamtexports der Bundesrepublik werden nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums allein in diesem Bereich erwirtschaftet.
„Mit unserer Energiestadt der Zukunft wollen wir ein Bewusstsein für das gewaltige, auch global bedeutsame Innovationspotenzial in Deutschland zum Thema Energie schaffen und unser Know-how für urbane Regionen weltweit nutzbar machen“, sagt Prof. Dr. Utz Claassen, Vorstandsvorsitzender der EnBW AG.

Technologiemix aus Deutschland für weltweite Impulse

Die Idee der EnyCity: Firmen der deutschen Energiebranche entwickeln in enger Zusammenarbeit individuell zugeschnittene Konzepte für urbane Regionen auf der ganzen Welt. Jürgen Hogrefe, Generalbevollmächtigter der EnBW AG und Leiter des Impulskreises Energie der „Partner für Innovation“: „Mit EnyCity stärken Betriebe im Verbund ihre Exportkraft und stoßen weitere unternehmerische Aktivi-täten an. Von einer Steigerung des Exports versprechen wir uns nicht zuletzt wichtige Beschäftigungsimpulse für Deutschland.“

Der innovative Charakter der EnBW-EnyCity liegt dabei in der geschickten Kombination bewährter Konzepte, Systeme und Produkte aus Deutschland. „Ziel ist es“, so Hogrefe, „Exporteffekte im Verbund zu realisieren und einen Beitrag zu einer globalen, nachhaltigen Energiepolitik zu leisten.“ Das Spektrum der Technologien, die EnBW dabei als besonders viel versprechend und weltweit einsetzbar einschätzt, reicht von leistungsstarken Kraftwerken über dezentrale Technologien wie Wärmepumpen, Brennstoffzellen und erneuerbare Energien bis hin zu neuen bauphysikalischen Technologien und Materialien für energieeffiziente Gebäude.

China als einer der wichtigsten Zukunftsmärkte für die deutsche Energiebranche

Das Konzept EnyCity setzt besonders auf den wachsenden Energiemarkt Asien. China beispielsweise verspricht Riesenchancen für deutsche Produkte und Know-how: Bis 2030 wird sich nach Angaben der Internationalen Energie Agentur (IEA) der Energiebedarf der Volksrepublik verdoppeln. Neue Städte und Stadtviertel sollen entstehen – und damit die Chance, von Anfang an Neubauten und Spitzentechnologien konsequent auf Energieeinsparung auszurichten. Auf etwa 2.000 Milliarden US-Dollar schätzen die Experten den Investitionsbedarf Chinas für den Energiesektor in den nächsten 25 Jahren. Utz Claassen: „EnyCity ist die Antwort auf Chinas Energieproblem und die Möglichkeit für die deutsche Wirtschaft, ihre weltweite Umsetzungskompetenz unter Beweis zu stellen.“ Überdies leiste das Projekt einen wichtigen Beitrag zur sicheren und wirtschaftlichen Energieversorgung Chinas sowie zum Umwelt- und Klimaschutz, da moderne Energietechnologien die Emissionen von Schadstoffen und Treibhausgasen deutlich verringerten. Seit Anfang dieses Jahres arbeitet ein EnBW-Projektteam aus Ingenieuren und Ökonomen an einer Studie zur technischen und wirtschaftlichen Machbarkeit der EnyCity. Belegen ihre Ergebnisse eine ausreichende Wirtschaftlichkeit, kann schon in einigen Monaten der nächste Schritt folgen: die Bildung eines Konsortiums aus deutschen Unternehmen, das gemeinsam mit chinesischen Partnern die energetische Infrastruktur für eine der neuen Millionenstädte im Süden Chinas schafft.
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